Besuch von Pfarrer Rüb in Kornwestheim – Dialog zwischen Politik und Glaube

Besuch von Pfarrer Rüb in Kornwestheim – Dialog zwischen Politik und Glaube

Einen besonders anregenden Nachmittag verbrachte ich bei dem evangelischen Pfarrer Rüb in Kornwestheim. Es war spannend sich mit ihm über theologische und religiöse Themen auszutauschen.

Bemerkenswert ist die Wichtigkeit von Freiheit bei den Protestanten und ihre Einstellung gegenüber Gerechtigkeit in Bezug auf Vergebung und Gesellschaft. Hier merke ich, dass die Werte der SPD sehr nah am christlichen Glauben sind.

Wesentlich komplizierter wird das Thema, welche Rolle Religion im Dritten Reich hatte und welche Rolle sie nun im Nahen Osten spielt. Nach zwei Stunden intensiven Diskussionen musste ich weiter. Sonst hätte ich noch Stunden mit ihm diskutieren können. Ich bedanke mich bei Pfarrer Rüb und freue mich auf weitere solche guten Gespräche im Rahmen meines Wahlkampfes.

Andrea Nahles in Ludwigsburg

Andrea Nahles in Ludwigsburg

Langweilige Reden die gefüllt sind mit Fachwörtern – so stellen sich die meisten Menschen eine Politikveranstaltung vor. Umso erstaunter waren einige bei unserer Veranstaltung im Ludwigsburger Jazzkeller.

Andrea Nahles ist, trotz ihres Mandates als Bundesministerin für Arbeit und Soziales, sie selbst geblieben. Sie spricht die Dinge direkt an und macht auch keinen Hehl daraus, dass wir gerade im Niedriglohnsektor noch viel zu tun haben.

Gerade große Firmen bedienen sich Leiharbeitern um Tarifverträge zu umgehen und so Lohndumping zu betreiben. Auch Befristungen werden oft unbegründet ausgesprochen. Dies führt zu einer unnötigen psychischen Belastung der Mitarbeiter.

Planbarkeit in Hinblick auf Familie oder Eigenheim sind für viele wegen Befristungen unmöglich. Genau hier wollen wir ansetzen und unbegründete Befristungen abschaffen, sowie die Leiharbeit eingrenzen

Diskussion mit ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske und Leni Breymaier

Diskussion mit ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske und Leni Breymaier

Wer glaubt, dass faire Löhne und Wirtschaftswachstum nicht zusammen passen, der irrt sich. Gemeinsam mit dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske und der Vorsitzenden der SPD Baden-Württemberg, Leni Breymaier, diskutierte ich im SKV-Heim in Eglosheim über faire Löhne aber auch über ein Thema, das von der Union gerne totgeschwiegen wird: die Rente.

Über 10 Millionen Menschen in Deutschland sind von Altersarmut bedroht. Die CDU plant deswegen die Rente mit 70 Jahren. Manche konservativen Vordenker sprechen sogar von einem Renteneintrittsalter mit 85 Jahren.

Für uns bei der SPD ist eines klar: wer sein Leben lang gearbeitet hat, der hat eine anständige Rente verdient. Und das nicht erst mit 70! Wir wollen auf keinen Fall die Anhebung des Renteneintrittsalters von 67 Jahren!

Es kann und es darf nicht sein, dass Rentner Minijobs ausüben müssen, damit sie über die Runden kommen. Neben einem durchdachten Rentenkonzept, setzen wir deshalb gemeinsam mit den Gewerkschaften auch auf faire Löhne. Denn das sichert nicht nur eine höhere Rente, sondern auch dem Betrieb einen zufriedeneren und produktiveren Arbeitnehmer.

Hausbesuche in Ditzingen

Bei sommerlichen Temperaturen habe ich heute viele Bürgerinnen und Bürger zu Hause besucht. Wir haben interessante Gespräche geführt und haben auch viel Zustimmung erfahren. Wichtig ist, dass unsere Wählerinnen und Wähler am 24. September ihre Stimme abgeben und mit ihren Freunden und Bekannten reden, damit diese auch wählen gehen.

Schäferlauf in Markgröningen

Schäferlauf in Markgröningen

Den Schäferlauf in Markgröningen kenne ich schon aus meiner Kindheit, als ich noch in Hemmingen gewohnt hatte. Inzwischen ist der Schäferlauf weit über die Grenzen des Landkreises Ludwigsburg bekannt.

Beim Schäferlauf findet auf dem Stoppelfeld ein Wettlauf von Schäfern statt, um die Schäferkrone zu erhalten. Ich finde es toll, wenn jahrhundertealte Traditionen bis in unsere Zeit bewahrt und fortgeführt werden.

Überall glückliche Kinder mit Trachten und wenn – wie dieses Jahr – auch das Wetter mitspielt dann wird der Schäferlauf in Markgröningen zum einzigartigen Erlebnis.

Besuch beim Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in Vaihingen/Enz

Besuch beim Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in Vaihingen/Enz

Das Gespräch mit dem Chef von Ensinger Mineral-Heilquellen, Herrn Thomas Fritz, war interessant und hoch informativ. Durch Einsatz von Fotovoltaik werden 22% des Strombedarfs der Firma abgedeckt, der Rest kommt von den Elektrizitätswerken Schönau (Wasserkraft) und vom Öko-Erdgas aus Ungarn. Somit hat es die Firma Ensinger Mineral-Heilquellen geschafft, CO2 neutral zu sein.

Jetzt ist die Geschäftsleitung dabei, auch die Gabelstapler auf Elektro umzustellen. Dazu kommt, dass alle Dieselfahrzeuge im Betrieb auf regenerativen Betriebsstoff umgestellt werden, das heißt, dass z.B. aus Frittierfett Diesel hergestellt wird. Nur der Transport zu den Händlern läuft über Speditionen und da hat die Firma wenig Einfluss darauf, mit welchen Fahrzeugen diese Strecken bewältigt werden.

Ensinger Mineralwasser gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Mineralbrunnenfirmen. Auch im Ausland, wie z.B. in Japan, ist sie aktiv. Weil das Ensinger Mineralwasser einen hohen Calciumanteil hat, gilt es für die Japaner als Heilwasser. Außerdem lieben die Japaner deutsche Unternehmen, da die Auffassungen über Produktlieferzeiten und Qualität sehr ähnlich sind.

Herr Fritz hat auch eingestanden, dass er erst vor einigen Jahren begriffen hat, dass die herkömmliche Landwirtschaft ein großes Problem für das Wasser darstellt. Nach langen Diskussionen mit anderen „Wasserbauern“ hat er verstanden, dass Wasser ein höchst empfindliches Gut ist und die Verunreinigungen durch Pestizide oder Dünger erst nach Jahren zum Tragen kommen. Deshalb findet er es wichtig, dass langfristig ein Umdenken in Richtung biologischen Anbaus stattfinden muss. Nur durch diesen Richtungswechsel können wir weiter auf ein reines Produkt setzen.

 

Am „Drehpunkt“ in LB-Hoheneck

Donnerstagmorgens ist vor dem Drehpunkt in Hoheneck einiges los und wir mit dabei. Hier erfahre ich die Sorgen und Anliegen der Anwohner. Viele sind noch unentschlossen, die SPD hat durch ihr umfangreiches Programm eine klare Ansage gemacht. Sichere Renten, steuerliche Entlastung von unteren und mittleren Einkommensgruppen, kostenfreie Kitas oder Abschaffung der Zwei-Klassen-Medizin. Entscheiden Sie selbst.

Hausbesuche in Kornwestheim

Heute habe ich in Kornwestheim Hausbesuche durchgeführt. Die Kornwestheimer SPD-Stadträtin Andrea Tröscher hat mich dabei begleitet.

Im Austausch mit unterschiedlichen Kornwestheimern merkt man, dass Rente ein wichtiger Punkt im Wahlkampf ist, das gleiche gilt für Steuergerechtigkeit. Da bin ich froh, dass wir Lösungsansätze zu bieten haben. Vor allem für jüngere Menschen ist es schwer, finanzielle Rücklagen zu bilden. Teure Mieten und Kitagebühren, da bleibt wenig zum Sparen. So etwas geht mir nahe. So viel Wohlstand in unserem Land mit so bescheidenen Perspektiven. Da können und müssen wir definitiv mehr bieten.

ASB bei Inklusion engagiert mit Fahrdienst und Schulassistenz

ASB bei Inklusion engagiert mit Fahrdienst und Schulassistenz

Am Donnerstag habe ich mich mit unserem neuen Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Stuttgart, Rainer Ellersiek, getroffen und mit ihm über seine Tätigkeit für uns gesprochen.

Als Vorsitzender der ASB Stuttgart bin ich stolz auf unsere neue Fahrzeugflotte. Mit 30 PKW und 50 Kleinbussen, die teilweise auch zur Beförderung von Rollstuhlfahrern umgebaut sind, wird der ASB Stuttgart auch wieder ab dem kommenden Schuljahr in den Gebieten Stuttgart, Ludwigsburg und Herrenberg Schülerbeförderungen durchführen.

Dieses betrifft Schüler aller Altersklassen, die aufgrund der Inklusionsoffensive des Landes Baden-Württemberg mittlerweile nicht mehr in Sonderschulen, sondern zusammen mit allen Schülern Unterricht in Regelschulen haben.

Neben der schultäglichen Beförderung von 520 Schülern ist der ASB noch weiter bei der Umsetzung der Inklusion engagiert. 240 junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) beim ASB leisten, begleiten Schüler mit Beeinträchtigungen in den Schulen im Unterricht und in den Pausen. Für einige Schüler leistet der ASB auch Assistenz durch pädagogische und pflegerische Fachkräfte.
Unterstützung gibt es bei der praktischen Gestaltung des Schulalltags und natürlich auch beim Lernen. Hierdurch werden für die Schüler die Chancen für ein echtes gesellschaftliches Miteinander deutlich erhöht. Natürlich wirkt die Begleitung durch die jungen Menschen auch hilfreich bei der Gestaltung des gesamten Schulbetriebs.

Diese Angebote von Fahrdienst und Schulassistenz bedeuten eine logistische Herausforderung für den ASB, die nur aufgrund der wirklich guten Zusammenarbeit mit den Schulträgern und Schulverantwortlichen gemeistert werden kann.

Besuch der Diakonie Vaihingen/Enz

Besuch der Diakonie Vaihingen/Enz

Bei der Diakonie im Andrä-Haus in der Heilbronner Straße wird Beratung groß geschrieben: sei es im Sozialbereich, in Ehe und Familie, bei Schwangerschaften, bei Suchtproblemen oder Überschuldung. Hier wird jeder auf- und angenommen. Dass dies viel Arbeit bedeutet, haben uns die Mitarbeiterinnen deutlich gezeigt. Fünf festangestellte MitarbeiterInnen der Kirchengemeinde plus ein Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) und vier weitere MitarbeiterInnen, die über den Diakoniekreisverband Ludwigsburg finanziert werden.

Diese 10 MitarbeiterInnen werden inzwischen über Gebühr beansprucht, da die Beratungszahlen ständig steigen. Speziell in der Schuldnerberatung gibt es eine Wartezeit von 8 Monaten, was eindeutig zu lange ist bei akuten Pfändungen, da hier erst an die Existenzsicherung und dann an die Regulierung gedacht werden muss.

Ein wichtiger Punkt der angesprochen wurde, war das Sozialticket, das es in Stuttgart bereits gibt. Das wäre für viele Bedürftige ein Segen, wenn es der Landkreis Ludwigsburg ebenfalls anbieten würde. Die Rechnung ist ganz simpel: bei einem Regelsatz von 409,00 Euro stehen der Person pro Monat 34,04 Euro für ÖPNV zur Verfügung. Ein Monatsticket kostet regulär 109 Euro. Legt man das Stuttgarter Sozialticket zugrunde, dann würde er nur noch 75,00 Euro bezahlen müssen. Diese, für Normalbürger geringe Differenz, bedeutet aber für die bedürftige Person sehr viel.