Aschermittwoch mit M. Schwesig

Aschermittwoch mit M. Schwesig

Dem Parteivorsitzenden Nils Schmid lag in seiner Rede im Ludwigsburger Forum besonders das Thema Bildung am Herzen. Er betonte, dass man sich die Bildungspolitik nicht kaputt reden lassen wolle.
Da die Kanzlerin längst eine Königin ohne Land sei, wird es Zeit, die Regierungskoalition in Berlin (die größte Nichtregierungsorganisation) abzulösen.
Manuela Schwesig, Ministerin für Arbeit, Soziales und Gleichstellung in Mecklenburg-Vorpommern, teilte als Hauptrednerin beim politischen Aschermittwoch kräftig aus. Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende forderte in einer eindringlichen Rede mehr soziale Gerechtigkeit und gleiche Bildungschancen in ganz Deutschland.
Als sie dazu aufrief, mit Elan einen guten Wahlkampf zu gestalten, gab es begeisterten Beifall. Kanzlerin Merkel regiert nämlich das Volk ins Koma – da müsse man kräftig gegenhalten! Schwesig war sichtlich erfreut, an diesem Mittwoch am Rednerpult stehen zu dürfen. So streifte sie die Missstände in der Regierungskoalition recht ungeniert, ob Rainer Brüderle und die Sex-Debatte, das Regieren der Kanzlerin ohne Ziel oder die Familienministerin Schröder, die mit dem Bereinigen von Kinderbüchern beschäftigt ist – die Ministerin aus dem Norden legte ihre Finger sehr zur Freude der vielen Besucher in viele große und kleinen politische Wunden.
Am Rande der Veranstaltung konnte sich auch Macit Karaahmetoğlu mit den Rednern des politischen Aschermittwochs über gemeinsame Themen austauschen. Für ihn, der in Ditzingen mit dem SPD-Ortsverein am Abend eine eigene Aschermittwochsveranstaltung mit Oberbürgermeister Michael Makurath durchführte, war es ein willkommener Anlass zum „Warmlaufen“.