Der vielfältige Garten

Der vielfältige Garten

Schaffen Sie eine Reihe unterschiedlicher Lebensräume um die Artenvielfalt zu fördern. Mit ein paar kleinen Tricks schaffen Sie im Handumdrehen wundervolle Biotope:

Steine: Ein Haufen aus unterschiedlich großen Natursteinen oder eine Trockenmauer dient Igeln, Mäusen, Kröten, Insekten, Schnecken, Eidechsen und Blindschleichen als Versteck und Sonnenbank.

Totholz: Zahlreiche Insekten, nutzen Totholz als Lebensraum. So finden sich dort allein über 1.300 Käferarten. Aber auch Wildbienen und einige Wespenarten tummeln sich dort. Dadurch werden natürlich auch Insektenfresser angelockt. Ein Asthaufen dient zum Beispiel Eidechsen, Igeln, Wieseln und Spitzmäusen als Jagdrevier. Im Idealfall nutzen Sie Laubholz, da dieses artenreicher ist, als Nadelholz. Wer einen abgestorbenen Baumstamm hat, kann damit zusätzlich Spechte, Eulen und Fledermäuse glücklich machen.

Bäume & Sträucher: Lebensraum für Vögel, Säugetiere und zahlreiche Insekten schafft man mit Büschen und Bäumen. Dabei sollte man überwiegend auf heimische Gehölze setzen.

Blumenwiesen: Wandeln Sie ihre Rasenflächen in blühende Oasen um. Gerade Wildblumen bieten Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten reichhaltige Nahrungsquellen. Doch nicht nur Wildblumen locken Insekten an, sondern auch Küchenkräuter, wie zum Beispiel Schnittlauch, Lavendel, Oregano oder Salbei.

Grüne Wände: Begrünte Mauern und Fassaden bieten nicht nur Vögeln und Kleinlebewesen Lebensraum, sondern schützen zusätzlich die Bausubstanz und isolieren das Gebäude. Außerdem dienen sie gerade Vögeln als Nahrungsquelle. Geeignet dafür sind zum Beispiel Efeu, Wilder Wein oder Waldreben.

Wasser: Ein Feuchtbiotop ist eine Bereicherung für jeden Garten. Ob Teich, Wassermulde oder Wasserschale, eine Vielzahl von Tieren findet hier ihr zu Hause. Damit Wasserfrösche, Molche und Fische auch den Winter überleben, sollte die Wasserstelle mindestens eine Tiefe von einem Meter  haben, damit das Wasser nicht vollständig durchfriert. Natürlich sollte es gerade an den Rändern Flachwasserzonen geben, so dass die Tiere leicht in und aus dem Wasser kommen. Mit Steinen am Ufern finden Insekten Plätze, an denen sie rasten können.

 

Heimische Pflanzen oder Exoten?

Wer exotische Bäume und Sträucher einmal genauer betrachtet, wird schnell feststellen, dass diese kaum Fraßspuren aufweisen. Das liegt daran, dass unsere Insekten meist auf heimische Pflanzen spezialisiert sind. Schmetterlinge ernähren sich als erwachsener Falter von Nektar. Dabei sind sie nicht wählerisch und fliegen auch fremdländische Pflanzen an. Die Schmetterlingsraupe jedoch benötigt einheimische Fraßpflanzen. Rund 50 unserer heimischen Schmetterlingsarten nutzen die Brennnessel als Fraßpflanze. Wer also Schmetterlinge und andere Insekten in seinem Garten haben will, der sollte überwiegend auf heimische Pflanzen setzen.

 

Gefahren

In unseren Gärten lauern zahlreiche Gefahren für die Tierwelt. Doch mit ein paar kleinen Tricks lassen sich diese schnell beseitigen.

 

  • Nutzen Sie keine Netze über Obststräucher und –bäume. Hier können sich Tiere verfangen und qualvoll verenden.
  • Decken Sie Regentonnen ab, damit keine durstigen Tiere darin ertrinken. (Notfalls können Sie auch einen kleinen Holzsteg bauen, damit das Tier sich selbst befreien kann.)
  • Reduzieren Sie den Einsatz von Gartenmaschinen auf ein Minimum. Gerade Mähroboter töten oder verletzen regelmäßig Igel.
  • Schaffen Sie Durchgänge, damit Igel und andere Tiere problemlos von Grundstück zu Grundstück kommen. Hier empfehlen sich Löcher von etwa 13 x 13 Zentimeter.
  • Sichern Sie Schächte und Treppen. Offene Lichtschächte aber auch Kellertreppen werden oft zur Todesfalle, da sich die Tiere hier nicht mehr selbst befreien können. Sichern Sie diese mit Spezialblech (ein Gitterrost bietet keinen ausreichenden Schutz) oder schaffen Sie Möglichkeiten, dass die Tiere sich selbst befreien können, zum Beispiel durch eine Holzlatte.
  • Achten Sie beim Umsetzen von Blätterhaufen, Komposthaufen und Reißighaufen auf kleine Tiere wie zum Beispiel Igel.
  • Verzichten Sie auf Gift, fördern Sie stattdessen natürliche Fressfeinde.
  • Verhindern Sie Scheibenanflüge von Vögeln. Dies kann man entweder durch Gardinen oder Rollos erreichen, aber auch bewegliche Elemente wie Mobiles erzielen gute Ergebnisse. Wer möchte kann auch einen sogenannten „Birdpen“ kaufen. Mit diesem Stift kann man ein für den Menschen weitgehend unsichtbares Muster auf die Scheibe malen, so dass die Vögel die Scheibe besser erkennen. Weitgehend wirkungslos dagegen sind schwarze Greifvogel-Silhouetten-Kleber.

 

Nisthilfen & Nahrungsquellen

Vögel: Achten Sie auch für Vögel auf heimische Bäume und Sträucher. Eberesche und Weißdorn beheimaten mit ihrem Nahrungsangebot zum Beispiel beheimaten über 60 Vogelarten. Die klassischen Nistmöglichkeiten für Vögel sind heute selten geworden. Darum sollten Sie den Vögeln die Möglichkeit bieten, in Nistkästen ihre Nester zu bauen. Achten Sie darauf, dass Vögel nach Einfluglöcher in ihrer Körpergröße suchen. So fliegen kleine Meisenarten, wie zum Beispiel die Blaumeise, in Nistkästen mit Einfluglöchern zwischen 25 und 28 Millimetern, während Kohlmeisen, Spatzen oder Kleiber Boxen mit einem größeren Eingang benötigen.

Es gibt aber auch Vogelarten, die mit geschlossenen Nistkästen nichts anfangen können, die sogenannten „Offenbrüter“, zu denen auch die Amseln gehören. Diese Vögel bauen ihre Nester gerne in Sträucher oder Bäume. Mit sogenannten Halbhöhlen können Sie diese Vögel beim Brüten unterstützen.

Achten Sie darauf, dass die Nisthilfen windgeschützt sind und für Fressfeinden, wie Mardern, Katzen und Waschbären nicht zu erreichen sind. Am besten bringen Sie die Nisthilfen in einer Höhe von 2 – 3 Metern an. Das Einflugloch sollte nach Osten oder Südosten zeigen. Sobald die Vogelkinder das Nest verlassen haben, sollten Sie das Nest reinigen und für das nächste Jahr vorbereiten.

Wildbienen: Wildbienen sind im Gegensatz zur Honigbiene sehr wählerisch, was die Nahrung angeht. Grundsätzlich sollte man auf gefüllte Blüten oder züchterisch veränderte Sorten verzichten. Diese sind für Bienen meist nutzlos. Beachten Sie auch, dass viele Wildblumenmischungen nur Honigbienen anziehen. Daher sollten Sie auf regionale Saatmischungen setzen. Informationen dazu finden Sie unter: www.nabu.de/saatgut. Darüber hinaus können Sie sich natürlich die Zeit nehmen und beobachten, welche Art von Bienen in ihrem Garten unterwegs ist. Auf der Internetseite www.wildbienen-kataster.de finden Sie hilfreiche Tipps zur Feststellung und zum passenden Nahrungsangebot.

Aktuell erlebt man einen richtigen Boom an Wildbienen-Nisthilfen. Leider sind viele von Ihnen nicht wirklich dazu geeignet, eine perfekte Heimat zu bieten. Wenn Sie selbst eine Nisthilfe bauen, sollten Sie unbedingt auf transparente Röhrchen verzichten, da dadurch oft tödliche Pilzerkrankungen bei den Tieren entstehen. Auch sollte man anstelle von frischem Holz besser auf altes, abgelagertes Holz setzen. Vermeiden Sie beim Bohren die Rissbildung in der Nisthilfe, da sie sonst von den Insekten gemieden wird. Loch- und Hohlziegel werden nicht besiedelt, sind jedoch in fast jedem Bienenhotel. Stattdessen eignet sich ein Strangfalzziegel, dieser wird gerne angenommen und bewohnt. Oft werden auch horizontal gebündelte Stängel in die Unterkunft gebastelt, allerdings entspricht das nicht dem natürlichen Lebensraum. Setzen Sie lieber auf Königskerzenstängel oder dürre Brombeerranken.

Auch die Weidenruten-Lehmwände für grabende Bienenarten haben sich als nutzlos herausgestellt, da sie für die Bienen zu hart sind.

Bei der Platzierung des Nistkastens sollten Sie darauf achten, ihn an einem sonnigen Platz zu positionieren. Er sollte vor Regen und Wind geschützt sein.

 

Beschluss des Bundesparteitages

Beschluss des Bundesparteitages

Der SPD-Kreisvorsitzende Macit Karaahmetoglu begrüßt den heutigen Beschluss des Bundesparteitages zur Aufnahme ergebnisoffener Gespräche mit der CDU. “Die SPD muss nach dem nicht nachvollziehbaren und schandhaften Scheitern der Jamaica-Gespräche Verantwortung übernehmen, um schnelle Neuwahlen zu verhindern.” Was bei den Sondierungen herauskommen werde, sei offen. Sondierung heiße schließlich in der Geologie nichts anderes als ein Loch zu bohren und zu schauen, was drin ist. Genau darum gehe es.
Die SPD habe damit aber auch die Chance, den Willen ihrer Wähler umzusetzen, etwa die Bildung zu verbessern, die soziale Schieflage anzugehen, Europa voranzubringen und das Klima zu schützen. “Nur wenn es hier entscheidende Fortschritte gibt, wird eine Zusammenarbeit mit der CDU möglich sein”, betont der Kreisvorsitzende. Das müsse sich durch die Sondierungen zeigen. “Eine Große Koalition darf es nur dann geben, wenn alle anderen Möglichkeiten außer Neuwahlen ausgeschlossen sind.“
Karaahmetoglu begrüßte, dass die Mitglieder stark einbezogen seien und letztlich die Entscheidung treffen müssten. Er kündigte an, die Mitglieder auf Kreisebene in die Diskussion einzubeziehen. Dazu soll möglichst bald eine Mitgliederversammlung der SPD im Kreis Ludwigsburg einberufen werden.

Straßenfest in Gerlingen

Beim Straßenfest in Gerlingen war gestern richtig was los. Unser Bürgermeister Brenner genügte ein Schlag auf den Zapfhahn des Freibierfasses. Auf den Ständen von verschiedenen Vereinen gab es reichlich Kulinarisches. Mit dabei waren auch Vertreter von Partnerstädten Gerlingens, Vesoul in Frankreich, Tata in Ungarn und Seaham in England.

SPD-Stand am Ditzinger Hafenscherbenfest

Heute habe ich Dienst am SPD-Stand beim Ditzinger Hafenscherbenfest. Im Moment ist in der Marktstraße in Ditzingen mehr los, als auf der Königstraße in Stuttgart. Hier findet ein Flohmarkt statt. Auch bei uns am Stand gibt es verschiedene Gegenstände, die man günstig erwerben kann. Porzellan, CDs, DVDs, Gemälden und vieles mehr. Der Erlös aus unseren Flohmarktverkäufen wird dem Strohgäuladen gespendet. Wir freuen uns über Euren Besuch.

Ludwigsburg – SPD-Infostand

Auch am gestrigen Samstag war ich am SPD-Infostand in Ludwigsburg am Stadtkirchenplatz. Ludwigsburg ist die Kreishauptstadt und das merkt man auch daran, dass dort an Samstagen unglaublich viel los ist. Man trifft dort Menschen aus dem gesamten Umkreis von Ludwigsburg.

Die Stimmung war toll. Als ich dort ankam, hatte der Regen schon nachgelassen und es wurde etwas wärmer. Die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern waren wie immer sehr spannend.

Es sind nur noch zwei Wochen bis zur Wahl und ich freue mich auf den Austausch mit den Menschen in Ludwigsburg bis und auch nach der Bundestagswahl.

Markgröningen – SPD-Infostand

Als ich gestern am Marktplatz in Markgröningen ankam, hatte der Regen bereits nachgelassen und am SPD-Infostand waren schon viele Bürgerinnen und Bürger und diskutierten mit unseren dort anwesenden Mitgliedern.

Markgröningen ist eine Gemeinde mit vielen politisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Die Stadtbahn nach Ludwigsburg war ein großes Thema aber auch die strenge Zuweisung der Schulpolitik an die Bundesländer und die befürchtete Anhebung des Renteneintrittsalters, den große Teile der Union wollen. Es waren tolle Gespräche, die ich mit den Menschen in Markgröningen führen dürfte. Und ich bin immer wieder fasziniert von der historischen Kulisse dort.

Hausbesuche im Ditzinger Ortsteil Schöckingen

Auf meiner Tür-zu-Tür-Tour in Schöckingen besuchte ich unter anderem auch Klaus Graf, den SPD-Kulturpreisträger von 2010. Es war ein freudiges Wiedersehen mit einem Vollblutmusiker, der Professor für Jazzsaxophon an der Musikhochschule Nürnberg ist und sich auch sozial sehr engagiert. Er war zum Beispiel Gründer der Schulband der Theodor-Heuglin-Schule in Hirschlanden und ist immer noch ihr Motor.

Klaus Graf ist auch Dozent bei vielen Jazz-Workshops im In- und Ausland, war und ist Mitglied in diversen Bands und komponiert selbst Stücke.

Bei unserem Gespräch ging es auch um die Musikförderung von Kindern und Jugendlichen. Klaus Graf ist der Überzeugung, dass Musik verbindet, was in der heutigen Zeit ein wichtiger Faktor in unserer Gesellschaft ist. In diesem Punkt kann ich ihn nur zustimmen.

Besuch der Hirschbergschule in Eglosheim

Am Mittwoch haben ich die Hirschbergschule, eine Grund- und Werkrealschule in Ludwigsburg-Eglosheim, besucht. Dort habe ich mich über die Sommerschule informiert, die in der letzten Woche der Sommerferien stattfindet. Empfangen wurde ich vom Pädagogischen Leiter der Sommerschule, Herrn Fabian Fettah.

Die Sommerschule wird für angehende Achtsklässler durchgeführt. Angenommen werden 30 Schüler aus Ludwigsburg und Umgebung. Von den Bewerbern werden vor allem Schüler mit schlechten Noten ausgesucht. Die Sommerschule soll Schüler auf das neue Schuljahr vorbereiten und soziale Kompetenzen fördern. Sie findet von 8.00 bis 16:00 Uhr statt.

Es werden neben Sport, Theater- und Tanzunterricht Hauptfächer, wie Deutsch, Mathe, Englisch unterrichtet.

Die Sommerschule gibt vielen Schülern die Gelegenheit, ihre Schwächen auszugleichen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Ich hoffe deshalb, dass Sommerschulen auch in Zukunft in Baden-Württemberg finanziert werden.

Möglingen – Besuch von Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer

Beim Besuch der Bürgermeisterin Rebecca Schwaderer haben wir uns gemeinsam mit SPD-Fraktionschef Gerald Häcker und dem Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Roland Peter über die Situation der Gemeinde unterhalten.

Bei dem Gespräch stand der Bildungsbereich an erster Stelle. Ich finde es toll, dass Möglingen nicht nur das größte Investitionsvorhaben seiner Geschichte im Bildungsbereich – den Neubau der Hanfbachschule mit öffentlicher Bibliothek (Investitionsvolumen rund 20 Millionen Euro) – begonnen hat, sondern dass sich die Arbeiten und die Kosten gut im Plan befinden. Das trifft auch auf die Schülerzahlen der Gemeinschaftsschule zu. Hier haben die Eltern zudem Gewissheit, in Möglingen ab 2018 eine neue Schule mit modernsten technischen Einrichtungen für ihre Kinder vorzufinden. Ich bin überzeugt, dass sich die Gemeinschaftsschule durchsetzen wird. Möglingen könnte damit einem rückläufigen Landestrend trotzen, nachdem die neue Landesregierung der neuen Schulart eher skeptisch gegenübersteht. Dabei wird die Qualität der neuen Schulart immer wieder durch Preise bestätigt. So wurde mit der Waldparkschule Heidelberg jetzt eine Gemeinschaftsschule als eine der besten Schulen Deutschlands von der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet.

Offen ist in Möglingen der Neubau eines Kindergartens, nachdem ein weiterer Bedarf für 100 Kinder erwartet wird. Die Kommune ist auf der Suche nach einem Standort im Wohngebiet Löscher, da hier der höchste Bedarf ist. Bürgermeisterin Schwaderer wäre zudem wichtig, einen solchen Neubau mit der Einrichtung eines Familienzentrums zu verbinden.

Fraktionschef Häcker bat mich darum, mich bei einem Einzug in den Bundestag für die Gemeinde und den Kreis Ludwigsburg einzusetzen, vor allem wenn es um den Förderantrag für die neue Bahnverbindung Markgröningen nach Remseck (Niederflurvariante) geht. Darauf kann er selbstverständlich zählen. Bund und Land sollen 80 Prozent der Kosten übernehmen. Häcker rechnet für den Antrag mit viel Konkurrenz etwa aus Bayern.

Ein Thema waren auch die Busverbindungen. Der Ortsvereinsvorsitzende Peter kritisierte heftig, dass es bereits am frühen Abend nur noch wenige Verbindungen von Ludwigsburg nach Möglingen gebe. Dass zudem zwischen Möglingen und Stuttgart-Stammheim nur an wenigen Stunden werktags eine Anbindung vorhanden ist, sei nicht nachvollziehbar.