Diskussion mit ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske und Leni Breymaier

Diskussion mit ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske und Leni Breymaier

Wer glaubt, dass faire Löhne und Wirtschaftswachstum nicht zusammen passen, der irrt sich. Gemeinsam mit dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske und der Vorsitzenden der SPD Baden-Württemberg, Leni Breymaier, diskutierte ich im SKV-Heim in Eglosheim über faire Löhne aber auch über ein Thema, das von der Union gerne totgeschwiegen wird: die Rente.

Über 10 Millionen Menschen in Deutschland sind von Altersarmut bedroht. Die CDU plant deswegen die Rente mit 70 Jahren. Manche konservativen Vordenker sprechen sogar von einem Renteneintrittsalter mit 85 Jahren.

Für uns bei der SPD ist eines klar: wer sein Leben lang gearbeitet hat, der hat eine anständige Rente verdient. Und das nicht erst mit 70! Wir wollen auf keinen Fall die Anhebung des Renteneintrittsalters von 67 Jahren!

Es kann und es darf nicht sein, dass Rentner Minijobs ausüben müssen, damit sie über die Runden kommen. Neben einem durchdachten Rentenkonzept, setzen wir deshalb gemeinsam mit den Gewerkschaften auch auf faire Löhne. Denn das sichert nicht nur eine höhere Rente, sondern auch dem Betrieb einen zufriedeneren und produktiveren Arbeitnehmer.

Hausbesuche in Ditzingen

Bei sommerlichen Temperaturen habe ich heute viele Bürgerinnen und Bürger zu Hause besucht. Wir haben interessante Gespräche geführt und haben auch viel Zustimmung erfahren. Wichtig ist, dass unsere Wählerinnen und Wähler am 24. September ihre Stimme abgeben und mit ihren Freunden und Bekannten reden, damit diese auch wählen gehen.

Schäferlauf in Markgröningen

Schäferlauf in Markgröningen

Den Schäferlauf in Markgröningen kenne ich schon aus meiner Kindheit, als ich noch in Hemmingen gewohnt hatte. Inzwischen ist der Schäferlauf weit über die Grenzen des Landkreises Ludwigsburg bekannt.

Beim Schäferlauf findet auf dem Stoppelfeld ein Wettlauf von Schäfern statt, um die Schäferkrone zu erhalten. Ich finde es toll, wenn jahrhundertealte Traditionen bis in unsere Zeit bewahrt und fortgeführt werden.

Überall glückliche Kinder mit Trachten und wenn – wie dieses Jahr – auch das Wetter mitspielt dann wird der Schäferlauf in Markgröningen zum einzigartigen Erlebnis.

Besuch beim Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in Vaihingen/Enz

Besuch beim Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in Vaihingen/Enz

Das Gespräch mit dem Chef von Ensinger Mineral-Heilquellen, Herrn Thomas Fritz, war interessant und hoch informativ. Durch Einsatz von Fotovoltaik werden 22% des Strombedarfs der Firma abgedeckt, der Rest kommt von den Elektrizitätswerken Schönau (Wasserkraft) und vom Öko-Erdgas aus Ungarn. Somit hat es die Firma Ensinger Mineral-Heilquellen geschafft, CO2 neutral zu sein.

Jetzt ist die Geschäftsleitung dabei, auch die Gabelstapler auf Elektro umzustellen. Dazu kommt, dass alle Dieselfahrzeuge im Betrieb auf regenerativen Betriebsstoff umgestellt werden, das heißt, dass z.B. aus Frittierfett Diesel hergestellt wird. Nur der Transport zu den Händlern läuft über Speditionen und da hat die Firma wenig Einfluss darauf, mit welchen Fahrzeugen diese Strecken bewältigt werden.

Ensinger Mineralwasser gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Mineralbrunnenfirmen. Auch im Ausland, wie z.B. in Japan, ist sie aktiv. Weil das Ensinger Mineralwasser einen hohen Calciumanteil hat, gilt es für die Japaner als Heilwasser. Außerdem lieben die Japaner deutsche Unternehmen, da die Auffassungen über Produktlieferzeiten und Qualität sehr ähnlich sind.

Herr Fritz hat auch eingestanden, dass er erst vor einigen Jahren begriffen hat, dass die herkömmliche Landwirtschaft ein großes Problem für das Wasser darstellt. Nach langen Diskussionen mit anderen „Wasserbauern“ hat er verstanden, dass Wasser ein höchst empfindliches Gut ist und die Verunreinigungen durch Pestizide oder Dünger erst nach Jahren zum Tragen kommen. Deshalb findet er es wichtig, dass langfristig ein Umdenken in Richtung biologischen Anbaus stattfinden muss. Nur durch diesen Richtungswechsel können wir weiter auf ein reines Produkt setzen.

 

Am „Drehpunkt“ in LB-Hoheneck

Donnerstagmorgens ist vor dem Drehpunkt in Hoheneck einiges los und wir mit dabei. Hier erfahre ich die Sorgen und Anliegen der Anwohner. Viele sind noch unentschlossen, die SPD hat durch ihr umfangreiches Programm eine klare Ansage gemacht. Sichere Renten, steuerliche Entlastung von unteren und mittleren Einkommensgruppen, kostenfreie Kitas oder Abschaffung der Zwei-Klassen-Medizin. Entscheiden Sie selbst.

Hausbesuche in Kornwestheim

Heute habe ich in Kornwestheim Hausbesuche durchgeführt. Die Kornwestheimer SPD-Stadträtin Andrea Tröscher hat mich dabei begleitet.

Im Austausch mit unterschiedlichen Kornwestheimern merkt man, dass Rente ein wichtiger Punkt im Wahlkampf ist, das gleiche gilt für Steuergerechtigkeit. Da bin ich froh, dass wir Lösungsansätze zu bieten haben. Vor allem für jüngere Menschen ist es schwer, finanzielle Rücklagen zu bilden. Teure Mieten und Kitagebühren, da bleibt wenig zum Sparen. So etwas geht mir nahe. So viel Wohlstand in unserem Land mit so bescheidenen Perspektiven. Da können und müssen wir definitiv mehr bieten.

ASB bei Inklusion engagiert mit Fahrdienst und Schulassistenz

ASB bei Inklusion engagiert mit Fahrdienst und Schulassistenz

Am Donnerstag habe ich mich mit unserem neuen Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Stuttgart, Rainer Ellersiek, getroffen und mit ihm über seine Tätigkeit für uns gesprochen.

Als Vorsitzender der ASB Stuttgart bin ich stolz auf unsere neue Fahrzeugflotte. Mit 30 PKW und 50 Kleinbussen, die teilweise auch zur Beförderung von Rollstuhlfahrern umgebaut sind, wird der ASB Stuttgart auch wieder ab dem kommenden Schuljahr in den Gebieten Stuttgart, Ludwigsburg und Herrenberg Schülerbeförderungen durchführen.

Dieses betrifft Schüler aller Altersklassen, die aufgrund der Inklusionsoffensive des Landes Baden-Württemberg mittlerweile nicht mehr in Sonderschulen, sondern zusammen mit allen Schülern Unterricht in Regelschulen haben.

Neben der schultäglichen Beförderung von 520 Schülern ist der ASB noch weiter bei der Umsetzung der Inklusion engagiert. 240 junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) beim ASB leisten, begleiten Schüler mit Beeinträchtigungen in den Schulen im Unterricht und in den Pausen. Für einige Schüler leistet der ASB auch Assistenz durch pädagogische und pflegerische Fachkräfte.
Unterstützung gibt es bei der praktischen Gestaltung des Schulalltags und natürlich auch beim Lernen. Hierdurch werden für die Schüler die Chancen für ein echtes gesellschaftliches Miteinander deutlich erhöht. Natürlich wirkt die Begleitung durch die jungen Menschen auch hilfreich bei der Gestaltung des gesamten Schulbetriebs.

Diese Angebote von Fahrdienst und Schulassistenz bedeuten eine logistische Herausforderung für den ASB, die nur aufgrund der wirklich guten Zusammenarbeit mit den Schulträgern und Schulverantwortlichen gemeistert werden kann.

Besuch der Diakonie Vaihingen/Enz

Besuch der Diakonie Vaihingen/Enz

Bei der Diakonie im Andrä-Haus in der Heilbronner Straße wird Beratung groß geschrieben: sei es im Sozialbereich, in Ehe und Familie, bei Schwangerschaften, bei Suchtproblemen oder Überschuldung. Hier wird jeder auf- und angenommen. Dass dies viel Arbeit bedeutet, haben uns die Mitarbeiterinnen deutlich gezeigt. Fünf festangestellte MitarbeiterInnen der Kirchengemeinde plus ein Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) und vier weitere MitarbeiterInnen, die über den Diakoniekreisverband Ludwigsburg finanziert werden.

Diese 10 MitarbeiterInnen werden inzwischen über Gebühr beansprucht, da die Beratungszahlen ständig steigen. Speziell in der Schuldnerberatung gibt es eine Wartezeit von 8 Monaten, was eindeutig zu lange ist bei akuten Pfändungen, da hier erst an die Existenzsicherung und dann an die Regulierung gedacht werden muss.

Ein wichtiger Punkt der angesprochen wurde, war das Sozialticket, das es in Stuttgart bereits gibt. Das wäre für viele Bedürftige ein Segen, wenn es der Landkreis Ludwigsburg ebenfalls anbieten würde. Die Rechnung ist ganz simpel: bei einem Regelsatz von 409,00 Euro stehen der Person pro Monat 34,04 Euro für ÖPNV zur Verfügung. Ein Monatsticket kostet regulär 109 Euro. Legt man das Stuttgarter Sozialticket zugrunde, dann würde er nur noch 75,00 Euro bezahlen müssen. Diese, für Normalbürger geringe Differenz, bedeutet aber für die bedürftige Person sehr viel.

Besuch des Weltladens in Vaihingen/Enz

Besuch des Weltladens in Vaihingen/Enz

Der Weltladen in der Stuttgarter Straße ist entzückend eingerichtet und wird von überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen betrieben. Einzig eine Mitarbeiterin wird auf Minijob-Basis bezahlt, die den Dienstplan organisiert, die Einkäufe steuert und die anfallenden Büroarbeiten erledigt.

Alle personalbezogenen Ausgaben und die Ladenmiete werden durch den Handel der FairTrade-Produkte erwirtschaftet und der Gewinn kommt den Kooperativen in Afrika zu Gute. Hier wird Entwicklungshilfe gelebt!

Da immer mehr Menschen in Deutschland ehrenamtlich in den Weltläden arbeiten und viele Verbraucher inzwischen bereit sind, für diese fair-gehandelten Produkte freiwillig und gerne mehr zu bezahlen, bekommen die Menschen in den ärmeren Regionen unserer Welt auch mehr Unterstützung.

Besuch unseres Bürgermeisters Georg Brenner in Gerlingen

Gerlingen – Wohnqualität statt Autobahn

Besuch beim Bürgermeister Georg Brenner in Gerlingen

Gemeinsam mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Brigitte Fink und dem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Thomas Bleicher besuchte ich unseren Bürgermeister Georg Brenner in Gerlingen.

Ein großes Thema ist der Autobahnanschluss. Für die Industrie und das Gewerbe mag dieser Anschluss vielleicht praktisch sein, aber nicht für die Landwirtschaft und die Lebensqualität. Gerlingen lebt von seinem Flair, die Stadt profitiert von den umliegenden Grünflächen und baut auf Innenverdichtung. Jogger und Spaziergänger sollten zeitnah im Grünen sein.

Raummangel spielt in dieser Stadt aber auch eine große Rolle und wenn neuer Wohnraum finanzierbar bleiben soll, müssen auch größere Häuser gebaut werden. Die Stadt baut hier auf Kompromisse, zum einen darf das Stadtbild nicht zerstört werden, zum anderen muss mehr Wohnraum geschaffen werden. Das bedeutet zum Beispiel im Neubaugebiet Bruhweg 2 eine Kombination aus Reihenhäusern, Gewerbe und Gemeinbedarf mit bis zu drei Stockwerken Höhe.

Im Bletschenäcker wurde bereits neuer Wohnraum geschaffen. Und im Träuble-Areal ist ebenfalls Wohnraum in Kombination mit einem Supermarkt im Bau.

Der SPD ist wichtig, dass bei all diesen Projekten, der Wohnraum nicht ausschließlich für Wohlhabende geschaffen wird. Deshalb muss die Stadt den Grund zu fairen Preisen mit Auflagen anbieten.

Gerlingen ist somit auch auf dem Weg zur großen Kreisstadt. Die 20.000 Einwohner sind bald überschritten. Unter Bürgermeister Georg Brenner ist die Stadt optimal vorbereitet diesen Schritt zu gehen.