Beim Oberbürgermeister von Vaihingen an der Enz

Mittwochmorgens ging es nach Vaihingen/Enz zum Oberbürgermeister Maisch, zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Eberhard Berg und der Gemeinderätin Anita Götz. Auf dem Weg dorthin fuhr ich auf der B10 durch Enzweihingen und dachte mir: „Hier müssen die Anwohner wirklich einiges an Verkehr ertragen“. Als Oberbürgermeister Maisch mir erläuterte, dass 28.000 Fahrzeuge täglich durch diesen Ort fahren und darunter 300 LKW sind, stockte mir der Atem. Seit Amtsantritt setzt sich Oberbürgermeister Maisch für eine Umfahrung ein, aber es geht nur langsam voran.

Die Verlegung der B10 würde nicht nur den Anwohnern zugutekommen, sondern auch raum für innerstädtische Entswicklung schaffen. An der bisherigen B 10 können z.B. Neubauflächen entstehen, die im Kreis Ludwigsburg Mangelware sind.

In Vaihingen selbst wird bereits neuer Baugrund erschlossen. Vor allem Kleinglattbach hat das größte Wachstumspotenzial. Hier hat sich ja durch Neubaugebiete die Einwohnerzahl fast verdoppelt und die Infrastruktur muss erstmal angepasst werden und auch auf die Einwohner muss Rücksicht genommen werden. Es wird aber hier wieder umfangreich gebaut. Bezahlbarer Wohnraum ist mir sehr wichtig, darum hoffe ich, dass der Gemeinderat entsprechende Auflagen macht, damit die Mieten gerecht und finanzierbar sind.

Die Deponie bei Horrheim ist ein besonders schwieriges Thema. Es gefällt mir nicht, dass radioaktives Material so nah an einem Wohngebiet eingelagert wird. Mit der Gesundheit und den Sorgen die Anwohner sollte nicht leichtfertig umgegangen werden. Ich hoffe, dass hier das Land eine gute Lösung findet und nicht über die Köpfe der Einwohner hinweg entscheiden.

Ich bleibe neugierig wie sich Vaihingen an der Enz in den nächsten Jahren entwickelt und falls ich im Bundestag komme, werde ich auf jeden Fall Vaihingen in seinen Bemühungen unterstützen.