Besuch auf der Karlshöhe

Besuch auf der Karlshöhe

Macit Karaahmetoglu war mit Claus Schmiedel auf der Karlshöhe in Ludwigsburg. Die Karlshöhe ist eine evangelisch-diakonische Einrichtung. Dort befindet sich ein Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung, ein Körperbehindertenzentrum, Alten- und Altenpflegeheim und die ISAK gGmbH, wo Menschen mit einer Körperbehinderung arbeiten können. Zudem bietet die Karlshöhe Kinder- und Jugendhilfe sowie Betreuung für Menschen mit besonderen sozialen und psychischen Schwierigkeiten. Macit hat mit den drei Vorstandsmitgliedern der Karlshöhe Ludwigsburg, Frau Heide-Rose Weber, Frau Anne Hauser sowie Herrn Frieder Grau, über das „Projekt Inklusion“ geredet. Pfarrer und Direktor Frieder Grau berichtet, dass es, als die Karlshöhe 1876 gegründet worden sei, darum ging, Menschen mit Behinderung aus dem Blick der Stadtbewohner zu nehmen. Seit den 70-er Jahren habe sich aber der Gedanke der Inklusion verbreitet und die grün-rote Landesregierung habe den Prozess in Baden-Württemberg beschleunigt. Macit ist der Auffassung, dass jeder Mensch letztlich irgendein Handicap hat, das sich mehr oder weniger auf die Lebensführung auswirkt. “Wo das Zusammenleben, Zusammenlernen und -arbeiten möglich ist, müssen wir das auch tun. Ich bin davon überzeugt, dass in 20 oder 30 Jahren das Zusammenleben mit “behinderten” Menschen selbstverständlich wird. Und ich bin stolz darauf, dass die SPD das ‚Projekt Inklusion‘ vorantreibt.“