Besuch bei Bürgermeister Schäfer in Hemmingen

Besuch bei Bürgermeister Schäfer in Hemmingen

Im Rahmen seiner Dialogtour durch den Wahlkreis besuchte der SPD-Bundestagskandidat Macit Karaahmetoğlu am 1. 7. 2013 die Gemeinde Hemmingen. In Begleitung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Eberhard Seidel und des SPD-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Stehmer wollte er im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Schäfer die Wünsche und Anregungen der Strohgäugem einde erfahren. Zu Beginn der Unterredung im schönen Hemminger Rathaus sprach der Bundestagskandidat an, dass er die Gemeinde besser kenne als jede andere in seinem Wahlkreis. „Als ehemaliger Hemminger habe ich hier viele schöne Momente meiner Kindheit erlebt“, so der Bundestagskandidat aus Ditzingen.

 

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„Die Gemeinde Hemmingen beschäftigt sich derzeit vor allem mit Themen der Bildung und Kinderbetreuung und versucht die Verkehrsbelastung zu mindern“, so Bürgermeister Schäfer. Nach der Entscheidung der Gemeinde für eine Gemeinschaftsschule zusammen mit Schwieberdingen laufe die bisherige Werkrealschule nun sukzessive aus, ab September würden keine Fünftklässler mehr aufgenommen. Zudem zwinge die demographische Entwicklung Hemmingen geradezu neue Angebote zu unterbreiten, denn bereits heute seien rund ein Fünftel der Hemminger Bürger über 65 Jahre alt. Macit Karaahmetoğlu: „Es ist wesentlich einfacher und effektiver, Kinder schon früh individuell zu fördern und auf den zu ihnen passenden Bildungspfad zu bringen, als ihnen später über den zweiten Bildungsweg zu besseren Abschlüssen zu verhelfen.“ Daher lobte er die Entscheidung der Gemeinde zur Einrichtung der Gemeinschaftsschule.

Im Bereich der Kleinkindbetreuung kann Hemmingen den Rechtsanspruch bei der U3-Betreuung mit 43% erfüllen, bestätigte Bürgermeister Schäfer. Zudem habe Hemmingen das notwendige Personal dafür einstellen können. Die Hemminger Gemeinderäte Eberhard Seidel und Wolfgang Stehmer pflichteten bei, dass die Arbeit in den Kindergärten der Gemeinde vorbildlich sei.

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Mehr Probleme hat die Gemeinde mit der Bewältigung des hohen Verkehrsaufkommens auf den Ortsdurchgangsstraßen. „Dazu bräuchte man einen Ring um Hemmingen“, so Bürgermeister Schäfer. Diesen wird es jedoch nicht geben. Allerdings ist das Regierungspräsidium derzeit aufgerufen, Vorschläge zur Verbesserung der Luftschadstoffbelastungen an der Ortsdurchfahrt zu prüfen. Die Besprechungsteilnehmer sind sich einig, dass der Bund in den nächsten Jahren mehr Geld für den Ausbau des ÖPNV und für die Sanierung von Straßen zur Verfügung stellen muss.

Bundestagskandidat Macit Karaahmetoğlu und Bürgermeister Schäfer waren sich einig, dass die Strohgäugemeinde trotz zurückgehender Gewerbesteuern gut aufgestellt ist. Sie wird daher auch die nächsten Projekte zur Erschließung des Neubaugebiets „Hälde“ und zum Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und die Verlagerung des Bauhofes aus dem Wohngebiet angehen können.

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