Besuch beim Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in Vaihingen/Enz

Besuch beim Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in Vaihingen/Enz

Das Gespräch mit dem Chef von Ensinger Mineral-Heilquellen, Herrn Thomas Fritz, war interessant und hoch informativ. Durch Einsatz von Fotovoltaik werden 22% des Strombedarfs der Firma abgedeckt, der Rest kommt von den Elektrizitätswerken Schönau (Wasserkraft) und vom Öko-Erdgas aus Ungarn. Somit hat es die Firma Ensinger Mineral-Heilquellen geschafft, CO2 neutral zu sein.

Jetzt ist die Geschäftsleitung dabei, auch die Gabelstapler auf Elektro umzustellen. Dazu kommt, dass alle Dieselfahrzeuge im Betrieb auf regenerativen Betriebsstoff umgestellt werden, das heißt, dass z.B. aus Frittierfett Diesel hergestellt wird. Nur der Transport zu den Händlern läuft über Speditionen und da hat die Firma wenig Einfluss darauf, mit welchen Fahrzeugen diese Strecken bewältigt werden.

Ensinger Mineralwasser gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Mineralbrunnenfirmen. Auch im Ausland, wie z.B. in Japan, ist sie aktiv. Weil das Ensinger Mineralwasser einen hohen Calciumanteil hat, gilt es für die Japaner als Heilwasser. Außerdem lieben die Japaner deutsche Unternehmen, da die Auffassungen über Produktlieferzeiten und Qualität sehr ähnlich sind.

Herr Fritz hat auch eingestanden, dass er erst vor einigen Jahren begriffen hat, dass die herkömmliche Landwirtschaft ein großes Problem für das Wasser darstellt. Nach langen Diskussionen mit anderen „Wasserbauern“ hat er verstanden, dass Wasser ein höchst empfindliches Gut ist und die Verunreinigungen durch Pestizide oder Dünger erst nach Jahren zum Tragen kommen. Deshalb findet er es wichtig, dass langfristig ein Umdenken in Richtung biologischen Anbaus stattfinden muss. Nur durch diesen Richtungswechsel können wir weiter auf ein reines Produkt setzen.