Besuch des IB Bildungszentrums Asperg

Besuch des IB Bildungszentrums Asperg

Da staunten die Asperger Genossen und Bundestagskandidat Macit Karaahmetoğlu nicht schlecht: der Sozialdemokrat Carlo Schmid, einer der Väter des deutschen Grundgesetzes, war 1949 Mitgründer des Internationalen Bundes (IB). Nach dem Krieg als Anlaufstelle für eltern- und heimatlos gewordene Jugendliche gedacht, hat er sich laut Bärbel Geiser, Leiterin des Bildungszentrums Asperg, zu einer der größten Institutionen im Bereich der Bildung und Sozialen Arbeit entwickelt. Von der Realschule, den beruflichen Schulen über die Umschulung für Industriemechaniker bis hin zur Ausbildung von Erwachsenen zum Erzieher bzw. zur Erzieherin biete das IB für rund 750 Menschen eine breite Palette an qualifizierten Angeboten in 18 Ausbildungsberufen. „Dabei müssen wir flexibel sein und schnell den Anforderungen des Arbeitsmarktes, der Schulpolitik und der Bundesagentur für Arbeit folgen“.20130730_192644

Bundestagskandidat Macit Karaahmetoğlu, der vor 30 Jahren als Einwanderer fast ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland gekommen war, hat eine zweijährige Berufsfachschule durchlaufen, um schließlich das  Technische Gymnasium zu absolvieren. Er zeigte sich besonders beeindruckt von den Erfolgen der Maßnahmen mit Jugendlichen, die sich im „normalen“ Schulwesen schwer getan hatten.20130730_190832

„Was würden Sie sich denn von der Bundespolitik wünschen?“ fragte der Bundestagskandidat die Leiterin des Bildungszentrums. Klare Antwort von Bärbel Geiser: „Etwas mehr Planungssicherheit durch längere Laufzeiten der Programme“, die in Ausschreibungen im Moment oft von Jahr zu Jahr vergeben werden“.

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Nach einem abschließenden Rundgang durch die diversen Arbeits- und Unterrichtsräume des IB bedankte sich der Bundestagskandidat herzlich für den informativen Nachmittag. Gemeinnützige Bildungsorganisation wie der IB seien für jede Stadt eine Bereicherung und ein klarer Standortvorteil. Die SPD-Stadträte kündigten an, die Erweiterungspläne des IB in Richtung des Asperger Bruch-Areals grundsätzlich zu unterstützen, nachdem einige wichtige Details der neuen Bebauung geklärt seien.

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