Andreas Stoch MdL in Ditzingen

Am Laien im Zentrum von Ditzingen zusammen mit Andreas Stoch MdL und SPD-Fraktionsvorsitzender. Viele Passanten erzählten mir, wie genervt sie von der Politik Merkels sind, welche zwar immer von Zukunft spricht, aber nicht von angemessenen Löhnen. Arbeit muss einen Lohn bringen von dem man leben kann. Das ist mir wichtig. Das werde ich mit in den Bundestag nehmen.

In Schulen wird unsere Zukunft gebildet

Im Rahmen meiner Bundestagskandidatur besuche ich viele Schulen im Kreis, da hier unsere Zukunft gebildet wird. An der Philipp-Matthäus-Hahn Gemeinschaftsschule empfing mich der Rektor Dr. Roland Bertet.

Als die Gemeinschaftsschule unter Rot-Grün startete, ging es er erstmal steil bergauf. In vielen Kommunen konnte so die Schule vor Ort erhalten werden. Zudem förderte das neue Konzept, die Eigenverantwortung. Weiterer Vorteil: Schwächen können hier wesentlich besser mit Stärken ausgeglichen werden, da z.B. bei einer sechs in Mathe nicht gleich das gesamte Jahr mit allen Fächern wiederholt werden muss. Das gesamte System ist viel beweglicher und anpassungsfähiger. Daher schickten viele Eltern ihre Kinder auf eine Gemeinschaftsschule. So auch in Kornwestheim.

Doch mit dem Regierungswechsel in
Baden-Württemberg änderte sich das schlagartig. Fast alle Fördergelder fließen nun in die Realschule und das Gymnasium. Die Eltern sind verunsichert und dadurch sind die Bewerbungen von einem Jahr auf das andere deutlich zurückgegangen.

Die Gemeinschaftsschulen funktionieren aber sehr gut. Kinder mit Assistenzbedarf kamen bisher meistens in Sonderschulen unter. Aber an der Gemeinschaftsschule Kornwestheim machen Kinder mit Assistenzbedarf ungefähr 10% aus, so wie bei allen anderen Gemeinschaftsschulen die ich bisher besucht habe. Häufig gleichen Menschen eine große Einschränkung mit einer Stärke aus und von dieser Stärke profitiert wieder die gesamte Gesellschaft.
Ich werde bei jedem Besuch immer mehr überzeugt von diesem Konzept.

Remseck – Drei Projekte, eine Stadt und viel Potenzial

 

Die meisten kennen wahrscheinlich Remseck vom Stau vor der Neckarbrücke. Aber Remseck hat mehr zu bieten. Beim
Gespräch mit dem Oberbürgermeister Schönberger, dem Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion Heinz Layher, dem Vorsitzenden des Ortsvereins der SPD und Gemeinderat Kurt Goldmann merkte ich sofort, die mögen alle
ihre Stadt.

Der Oberbürgermeister schwärmte von den Radwegen nach Stuttgart, der U-Bahn Anbindung, davon dass man keine
500 Meter weit gehen muss, um im Grünen zu sein.

Aber Remseck hat auch seine Kanten, geringstes Gewerbeaufkommen aller Städte in der Region Stuttgart und Verkehrsaufkommen von über 34.000 Kraftfahrzeugen pro Tag jedes fünfte davon ein LkW. „Es ist toll, dass hier viel los ist.“, mein Oberbürgermeister Schönberger dazu, „und gegen den Stau kann man ja was machen“.

Remseck will drei große Projekte verwirklichen: Als größtes und wichtigstes die Realisierung der „Neuen Mitte“, in die mit dem bevorstehenden Bau des neuen Rathauses und einer zentralen Stadthalle eingestiegen wird. In der „Neuen Mitte“ sollen Handel und Dienstleistungsbetriebe angesiedelt sowie Wohnraum für ca. 800 Menschen geschaffen werden. In Zusammenhang damit soll die sog. Westrandstraße gebaut werden, die mit der Westrandbrücke einen neuen Neckarübergang schaffen soll. Außerdem wird das Gewerbegebiet „Rainwiesen“ in Kürze erweitert.

Sehr solidarisch sind die Kitagebühren aufgebaut. Jedes weitere Kind senkt die Gesamtgebühren. Das bedeutet, zwei Kinder kosten zusammen weniger als ein Kind. Dadurch fördert man, dass Eltern sich mehr als
ein Kind leisten können ohne dabei ein Armutsrisiko einzugehen. Gerade die Förderung von Kindern sehe ich
nach wie vor als effektivste Vorsorge für die Zukunft und freue mich, dass meine SPD diesen Kurs teilt.

Weissach – Besuch beim Bürgermeister Daniel Töpfer

Weissach gehört bei der anstehenden Bundestagswahl zum Wahlkreis Ludwigsburg. Dort traf ich mich mit dem jungen Bürgermeister Daniel Töpfer um mich über die aktuelle Situation in Weissach zu informieren. Über das große und moderne Rathaus kann man staunen. Vor allem im inneren des Gebäudes erkennt man schnell, dass man beim Bau keine Kosten gescheut hat.

Strukturell ist Weissach das genaue Gegenteil von Remseck. Hier bauen sämtliche Einnahmen auf die Gewerbesteuer. 2009 war Weissach pro Einwohner die reichste Kommune in Deutschland. Auf die 7.500 Einwohner kommen immer noch mehre Millionen Euro an Rücklagen für die Kommune.

In der Erschließung von Wohnfläche hat Weissach kaum Potential, wegen den umliegenden Naturschutzgebieten. Dank dem Aufbau der Gemeinschaftsschule konnte der Schulstandort gehalten werden. Leider bekommt die Gemeinschaftsschule keine Förderung mehr vom Land und es fehlt in der Region eine Gymnasiale Oberstufe. Die Schule im Ort, finde ich wichtig.

Besuch bei der Feuerwehr in Vaihingen

Bei der Feuerwehr

Als ich auf den Hof der Freiwilligen Feuerwehr in Vaihingen fahre, stehen bereits sämtliche Fahrzeuge vor dem Gebäude. Alle auf Hochglanz poliert und ich muss an meine Kindheit denken, als wir den großen Autos mit den lauten Sirenen in Hemmingen hinterhergerannt sind, um die Feuerwehr im Einsatz zu erleben.

Ich umrunde das Gebäude und werde von Thomas Korz empfangen.

Wenn ein Feuer ausbricht, dauert es im Schnitt ganze 3 Minuten bis es bemerkt wird. Eine weitere Minute verstreicht, bis der Notruf in der Leitstelle eingeht und die Helfer und Helferinnen auf ihrem Piepser alarmiert werden.
Ab dann beginnt die Zeit zu laufen. Gerade einmal 10 Minuten haben die Einsatzkräfte Zeit, zum Feuer
wache zu fahren, sich umzuziehen und dann zum Ort des Geschehens zu kommen. Eine Meisterleistung wenn man einmal an den Stau zur Hauptverkehrszeit denkt. Die Hilfsfrist von 10 Minuten einzuhalten ist nur deswegen möglich, weil es über die Fläche verteilt so viele Feuerwachen gibt.

 

Ob Landwirt oder Arzt, fast jede Berufsgruppe ist vertreten.

Ursprünglich wurde die freiwillige Feuerwehr in Deutschland durch den Turnerbund gegründet. Dort gab es Todesmutige Kletterer, die sogenannten „Steiger“, die brennende Gebäude erklommen und versuchten zu löschen. Heute ist die Feuerwehr dagegen ein Spiegelbild der Gesellschaft. Ob Landwirt oder Arzt, fast jede Berufsgruppe ist vertreten.
Herr Korz betont wie wichtig es ist, ein positives Image aufzubauen und bereits in der Jugend die Menschen für die Feuerwehr zu begeistern.

Ich habe mir die Fahrzeuge der Feuerwehr angeschaut und auch die Atemschutzstrecke. Das ist eine Trainingsanlage als Hindernisparcour, der schon bei normaler Temperatur und Tageslicht die meisten Menschen an ihre körperlichen Grenzen bringen würde. Doch eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann muss diesen Parkour in voller Montur durchschreiten, kriechen und klettern. Dabei erhitzen Wärmelampen den Raum und eine Nebelmaschine sowie grelle Lichter erwecken den Eindruck eines Brandes. Schon bei Inbetriebnahme entsteht so ein Adrenalinstoß, dass man sich vorstellen kann, was erst in einem vorgeht, wenn es sich um ein echtes Feuer handelt.

Ich bin froh, dass wir so viele mutige und tapfere Frauen und Männer haben, die sich in unserer Feuerwehr engagieren. Für mich steht eines fest, wir müssen in der Politik für den flächendeckenden Erhalt der Feuerwachen eintreten. Auch müssen wir das positive Image der freiwilligen Feuerwehr weiter hochhalten und unterstützen.

Gesundheit auf dem Prüfstand

Gerade in den ländlichen Gebieten ist die gesundheitliche Versorgung der Menschen gefährdet und bedeutet für die Älteren und auch Familien mit kleinen Kindern lange Wege zu Ärzten und Apothekern. Horrheim hat Glück, einen Arzt im Ort zu haben und eine Apotheke dazu.

Gemeinsam mit der SPD-Stadträtin Anita Götz habe ich die Kloster-Apotheke in Horrheim besucht und dort mit den Mitarbeitern und der Betreiberin Gudrun Kraft von Hausen gesprochen. Sie ist bereits seit über 30 Jahren in Horrheim und kümmert sich auch um die umliegenden Dörfer.

Beim Oberbürgermeister von Vaihingen an der Enz

Mittwochmorgens ging es nach Vaihingen/Enz zum Oberbürgermeister Maisch, zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Eberhard Berg und der Gemeinderätin Anita Götz. Auf dem Weg dorthin fuhr ich auf der B10 durch Enzweihingen und dachte mir: „Hier müssen die Anwohner wirklich einiges an Verkehr ertragen“. Als Oberbürgermeister Maisch mir erläuterte, dass 28.000 Fahrzeuge täglich durch diesen Ort fahren und darunter 300 LKW sind, stockte mir der Atem. Seit Amtsantritt setzt sich Oberbürgermeister Maisch für eine Umfahrung ein, aber es geht nur langsam voran.

Die Verlegung der B10 würde nicht nur den Anwohnern zugutekommen, sondern auch raum für innerstädtische Entswicklung schaffen. An der bisherigen B 10 können z.B. Neubauflächen entstehen, die im Kreis Ludwigsburg Mangelware sind.

In Vaihingen selbst wird bereits neuer Baugrund erschlossen. Vor allem Kleinglattbach hat das größte Wachstumspotenzial. Hier hat sich ja durch Neubaugebiete die Einwohnerzahl fast verdoppelt und die Infrastruktur muss erstmal angepasst werden und auch auf die Einwohner muss Rücksicht genommen werden. Es wird aber hier wieder umfangreich gebaut. Bezahlbarer Wohnraum ist mir sehr wichtig, darum hoffe ich, dass der Gemeinderat entsprechende Auflagen macht, damit die Mieten gerecht und finanzierbar sind.

Die Deponie bei Horrheim ist ein besonders schwieriges Thema. Es gefällt mir nicht, dass radioaktives Material so nah an einem Wohngebiet eingelagert wird. Mit der Gesundheit und den Sorgen die Anwohner sollte nicht leichtfertig umgegangen werden. Ich hoffe, dass hier das Land eine gute Lösung findet und nicht über die Köpfe der Einwohner hinweg entscheiden.

Ich bleibe neugierig wie sich Vaihingen an der Enz in den nächsten Jahren entwickelt und falls ich im Bundestag komme, werde ich auf jeden Fall Vaihingen in seinen Bemühungen unterstützen.

Besuch des Kirchweihfestes in Kornwestheim

Besuch des Kirchweihfestes in Kornwestheim

Das traditionelle Kirchweihfest der St. Martinuskirche in Kornwestheim, hier wird gegrillt und man trifft nette und freundliche Leute. Es lohnt sich auf jeden Fall hier vorbeizuschauen. Gerade sitze ich mit Herrn Pfarrer Nagler, Andrea Tröscher und Robert Müller von der Gemeinderatsfraktion SPD sowie Evelyn Kresse, die stellvertretende Ortsvorsitzende der SPD, zusammen.

Das MTV Sommerfest

Das MTV Sommerfest

Was für ein perfektes Wetter in Ludwigsburg und ich hier beim MTV Sommerfest. Die Stimmung ist ausgelassen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Werner Spec, der Gemeinderatsfraktion der SPD, Eckhardt Bohn vom Deutscher Mieterbund Baden-Württemberg e.V. und vielen anderen gut gelaunten Menschen. Und jetzt tanzt der MTV Kindergarten, wer hier nicht dabei ist, verpasst etwas.

Besuch beim Oberbürgermeister Makurath in Ditzingen

Besuch beim Oberbürgermeister Makurath in Ditzingen

Ditzingen – Investitionen in Bildung und mehr Wohnraum

Der Oberbürgermeister Makurath hat mich am Donnerstag gemeinsam mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Sabine Roth bei sich empfangen. Nachdem ich mir bei der Theodor-Heugling Schule selbst ein Bild gemacht hatte, erfuhr ich nun einiges über die genauere Planung. Ditzingen investiert über 20 Millionen in den neuen Schulkomplex. Die Wilhelm-Schule soll mit der Konrad-Kocher-Schule zusammengelegt werden, auch dort werden weitere Investitionen folgen. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Stadt im Bereich der Bildung nicht spart.

Kitagebühren

Auch die Kitagebühren sind im Vergleich zu anderen Orten gering, dafür kommt in erster Linie Ditzingen für die Mehrkosten auf. Es wäre nur gerecht, wenn der Bund Kindertagesstätten und Kindergärten stärker unterstützt, damit der finanzierbare Platz für die eigenen Kinder nicht vom Wohlstand des Ortes abhängt. Ich hoffe, dass Martin Schulz Kanzler wird, weil dann sämtliche Gebühren für Kitas wegfallen.

 

Städtische Entwicklung

Der Bahnhof und der Zentrale Omnibusbahnhof in Ditzingen hat sich ebenfalls verändert. Ich finde er ist sehr gut gelungen und macht Ditzingen wesentlich schöner. Nun bin ich gespannt wie sich diese Gegend in nächster Zeit entwickelt, gerade da auch einige Gewerbebauflächen geschaffen werden. Neue Wohnungen wird es bei dem Neubaugebiet „Ob dem Korntaler Weg“ geben.

Wo schnell eine Lösung hermuss, ist bei der Ost-West und der Nord-Süd Umgehung. Wenn ich höre, dass Heimerdingen teilweise Verkehrszustände wie im Innenstadt in Stuttgart hat, muss darauf reagiert werden. Das Land darf hier nicht auf Kosten der Anwohner sparen.