Markgröningen – Besuch des Bürgermeisters Kürner

Zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Gemeinderat, Pedro Fernandes, besuchte ich den Markgröninger Bürgermeister Rudolf Kürner. Er erzählte mir, dass bei neuen Projekten in Markgröningen erstmal viel Gegenwind auf einen zukommt. Aber wenn die Projekte realisiert sind, darf man sich bei guter Ausführung einer hohen Akzeptanz erfreuen.

Bei unserem letzten Gespräch vor vier Jahren begleitete mich der damalige Staatssekretär Ingo Rust: Er setzte sich im Anschluss für die Bereitstellung von Landesmitteln für Sanierungsmaßnahmen in der Innenstadt ein. Nun freue ich mich, die Ergebnisse zu sehen. Der Marktplatz ist die Visitenkarte dieser historischen Stadt. Durch das Rathaus, das im Jahr 1442 erbaut wurde, den Wimpelinhof, das Vollandhaus und die vielen Fachwerkhäuser bekommt man den Eindruck, in einer anderen Zeit zu sein. Mehrere Millionenbeträge hat die Kommune in Zusammenarbeit mit dem Land in die Sanierung gesteckt. Den Erhalt solcher Bauwerke sehe ich als unerlässlich.

Nach der Genehmigung des Sanierungsgebiets ging man das Projekt an. Rund 100 historische Baudenkmäler sollten saniert werden. Der Gemeinderat genehmigte auch Gelder für die Anwohner als zusätzlichen Anreiz, damit diese beispielsweise ihre Fassade wiederherstellen konnten.

Aber nicht nur hübsch aussehen heißt in Markgröningen die Devise. Die Schulstadt Markgröningen bietet als weiterführende Schulen eine Werkrealschule, eine Realschule und zwei Gymnasien (eines davon zusammen mit dem Landkreis Ludwigsburg) an. Über 1000 Schüler sind alleine an den Gymnasien.

Nun stand aber in den letzten Jahren eine Sanierung des Hans-Grüninger-Gymnasiums für 30 Millionen Euro an. Auch die SPD unterstützt die Schulen, denn durch Investition in Bildung bleiben Schulen attraktiv. Und die aktuellen Anmeldezahlen bestätigen, dass das Vorgehen bei der Konzeptionierung des Raumbedarfs der richtige Weg war. Nach Abschluss der Bauarbeiten stiegen die Anmeldungen wieder auf 120 am Hans-Grüninger Gymnasium und 125 Schülerinnen und Schüler an der Realschule für das Schuljahr 2017/18.

Das neue Wohnbaugebiet: Die Alte Ziegelei soll weiteren Wohnraum für 500 Einwohner schaffen. Eine erfreuliche Entwicklung, die aber auch zur Folge hat, dass ein neuer Kindergarten gebaut werden muss. Die Geburtenraten sind in Markgröningen hoch. 150 Kinder pro Jahr kommen dort zur Welt. Das freut den Bürgermeister Rudolf Kürner sehr und die Kosten werden deshalb gerne getragen. Hier sind wir uns einig, dass bei Kindern nicht gespart werden darf.

Zuletzt ist die Verkehrsanbindung ein großes Thema. Bei diesem Wachstum ist die Stadtbahn nach Ludwigsburg eine große Chance. So sollen binnen 7 Minuten die Fahrgäste in Ludwigsburg sein. Ich hoffe, dass da bald Nägel mit Köpfen gemacht werden.