Unternehmensbesuch mit Christiane Krajewski bei Ensinger

Unternehmensbesuch mit Christiane Krajewski bei Ensinger

Dem Bundestagskandidaten Macit Karaahmetoğlu stand am 21.08.2013 mit Christiane Krajewski hoher Besuch ins Haus. Die ehemalige Ministerin für Gesundheit und Soziales im Saarland und Finanzsenatorin in Berlin wurde vor wenigen Monaten in Peer Steinbrücks Kompetenzteam für den Themenbereich Wirtschaft berufen. Gemeinsam statteten sie der Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH in Vaihingen/Enz einen Besuch ab, mit von der Partie waren einige Mitglieder des Vaihinger SPD-Ortsvereins. Vom Geschäftsführer Thomas Fritz wurden die Genossen freundlich empfangen. Bereits beim Betreten der Büroetage wurde den Gästen anhand mehrerer Wandbilder klar, dass es sich bei Ensinger um ein stolzes Unternehmen mit Familientradition handelt. Thomas Fritz ist der Enkel des Gründers der Firma, welche sich weiterhin zu 100 Prozent in Familienbesitz befindet. Beschäftigt werden hier rund 150 Arbeitnehmer, das Unternehmen macht einen jährlichen Umsatz von rund 40 Millionen Euro. Über die Grenzen von Baden-Württemberg bekannt ist Ensinger mittlerweile sogar in Japan. Ein kleiner Teil des besonders calciumhaltigen Getränkeexports wird nach Japan verschifft, was unter anderem dem Fußballweltmeister, Spieler und Erfolgstrainer in Japan und VfB-Ehrenspielführer Guido Buchwald zuzuschreiben ist. IMG_0355

Bei Kaffee und Bienenstich sprachen die beiden Politiker und der Geschäftsführer mehrere bundespolitische Themen an. Mit über einer Millionen Euro Energiekosten sei das Unternehmen Ensinger stark an einem klaren Kurs in der Energiepolitik interessiert.  Ziel des Unternehmens sei es, die Energieeffizienz in Zukunft systematisch zu steigern. Christiane Krajewski betonte, dass nach dem Atomausstieg nun konkrete bundespolitische Pläne weitergeführt werden müssten, insbesondere im Aufbau von Erneuerbaren Energien. Die Energiewende sei in den letzten beiden Jahren nicht befriedigend gemanagt worden, hier herrsche keine klare Position der Bundesregierung. Thomas Fritz betonte, es müsse insbesondere beim EEG klare Abstriche geben. Eine flexible Wahl des Produktionsstandorts gäbe es wie bei den Bierbrauern nicht. Durch die Standortgebundenheit an die heimischen Quelle sei langfristiges Planen unabdingbar. IMG_0502

Die Wirtschaftsexpertin im Steinbrück’schen Schattenkabinett und der Kandidat des Ludwigsburger Wahlkreises sprachen zudem die Themen Leiharbeit und Mindestlohn an. Thomas Fritz sprach an, dass Mindestlohn bei der Firma Ensinger kein Thema sei, da durch die Bank deutlich über 8,50 Euro pro Stunde bezahlt werde. Leiharbeiter werden lediglich im klassischen Sinne zum Kapazitätsausgleich eingesetzt. Beim brisanten Thema Fracking vertrat Thomas Fritz eine entschiedene Position: „10 Jahre Profit und 1000 Jahre Schaden stehen in keinerlei Verhältnis“, so der Geschäftsführer. Hier sei das Unternehmen u. A. auf einer Linie mit dem Verband der deutschen Bierbrauer.

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Ein abschließender Rundgang durch die Lagerhallen, Produktionsstätten, Füllanlagen und das Logistiklager beeindruckte die Gäste. Alles sah sehr modern und gut gepflegt aus. Kein Wunder, denn die älteste eingesetzte Maschine stammt aus dem Jahr 2004. Christiane Krajewski  und Macit Karaahmetoğlu bedankten sich bei Thomas Fritz für die besonders herzliche Gastfreundlichkeit und wünschten ihm und dem Unternehmen für die Zukunft alles Gute.IMG_0348

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